Montag, 3. August 2015

»«. Montagsfrage. #23

Wow. Ich habe meine Hausarbeit endlich, endlich, endlich geschafft. Zumindest ist sie verschriftlicht und ich muss sie nur noch ein paar Mal überarbeiten. Denkblatt und Bibliographie stehen auch. Ich kann also endlich wieder durchatmen und mich auf das Wichtige im Leben konzentrieren: Bücher. Heute mache ich mir aber einen entspannten Tag und setze mich faul an den See. :) Bevor ich mich aber aus der digitalen Welt ausklinke, erst einmal die Montagsfrage präsentiert von Buchfresserchen:


Wie schafft es eine Hauptfigur, sich bei dir unbeliebt zu machen?

Das geht erst einmal überhaupt nicht einfach. Ich bin ein sehr empathischer Mensch, obwohl ich auch harsch beim Verurteilen bin, aber ich versuche immer, die Situation aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Wenn eine Hauptfigur also doofe Entscheidungen trifft, macht sie sich bei mir nicht sofort unbeliebt, wenn ich die Autorin oder der Autor irgendeine Erklärung dafür abliefert. Folgt aber eine Reihe von dämlichen Entscheidungen, kann ich irgendwann auch nicht mehr ...

Gleichzeitig geht es manchmal aber auch ganz schnell und mir ist eine Figur von Anfang an aus unerklärlichen Gründen unsympathisch, aber das liegt dann wohl eher an mir spezifisch als an dem Charakter. :) 

Wie sieht es bei euch denn aus?

Kommentare:

  1. Huhu Laura! :)

    Herzlichen Glückwunsch zur geschriebenen Hausarbeit! :D

    Für mich sind nicht Sympathie oder Antipathie für eine Figur der entscheidende Faktor, sondern die Konstruktion ihres Charakters. Ich möchte bunte, schillernde, facettenreiche Figuren, keine eindimensionalen Stereotypen. Es regt mich auf, wenn sie einseitig und nicht fähig sind, sich zu entwickeln. Tiefe ist wichtiger als die Frage, ob ich eine Figur mag oder nicht, denn für manche Geschichten spielt es gar keine Rolle, ob mir der/die ProtagonistIn sympathisch oder unsympathisch ist. ;)

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Hey Elli :)

      Dankesehr! Ging ja auch relativ fix, Gott sei Dank.

      Das stimmt, eindimensionale Figuren sind wirklich nicht dafür geschaffen, dass man als Leser mit ihnen mitleidet, aber ich sehe das eher balanciert. Sie müssen facettenreich sein, aber nicht die Eigenschaften besitzen, die ich nicht leiden kann xD

      Liebste Grüße

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  2. Hallo Laura,

    ich möchte mich Elli anschließen: Charaktertiefe finde ich auch am wichtigsten. Und wenn diese Tiefe da ist, kann oft auch automatisch viel mehr mitfühlen, wie du es machst.

    Mich stört es auch, wenn man als Hauptfigur so ein Dummchen hingesetzt bekommt, das nichts alleine schafft und sich nur durch die Hilfe von anderen durch die Geschichte schleifen lassen muss. Schlimm. :D

    LG Cindy

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    1. Hey Cindy,

      hihi, ne, Dummchen geht ja mal gar nicht. Deshalb mag ich die Lux-Reihe auch überhaupt nicht und Twilight ist mir im Nachhinein auch nur noch eine grausame, tief vergrabene Erinnerung xD

      Liebste Grüße

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    2. Hach, die liebe Bella. Ich erinnere mich nur noch, dass sie so anders und selbstständig sein wollte, aber dann doch Edward über alles gestellt hat. Argh!
      Bei Lux habe ich mal den ersten Band gelesen und wollte ursprünglich auch weiter lesen, aber mit der Zeit konnte ich mich überhaupt nicht mehr erinnern, was da los war. Liegt wohl daran, dass die (ich kann mich nicht mal mehr an den Namen erinnern) auch relativ blass und flach war...

      LG Cindy

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    3. hihi, ja, am Anfang fand ich Bella auch noch echt cool. Sie hatte ihre Meinungen und war echt in sich selbst gestärkt, aber dann wurde sie einfach nur noch von Edward abhängig. *würg* hihi, dann hat dich Obsidian ja echt nicht beeindruckt :D Ich glaube, sie hieß Kat oder so ^^

      Liebste Grüße

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