Dienstag, 16. Juni 2015

»«. Cottage Gesucht, Held gefunden - S.E.Phillips [Rezension]

Titel: Cottage gesucht, Held gefunden
Autor: Susan Elizabeth Phillips
Format: Taschenbuch – 9,99€
Seitenanzahl: 510
ISBN: 978-3-734-310111-3
Verlag: Blanvalet
Version: Deutsch
Inhalt: Peregrine Island vor der Küste von Maine. Annie Hewitt war sich sicher, nie wieder zurückzukehren. Und nun ist sie doch da – pleite, mut- und heimatlos, aber noch nicht bereit aufzugeben. Denn hier, auf dieser Insel, soll im Moonraker Cottage, dem Sommersitz ihrer Familie, der Nachlass ihrer Mutter versteckt sein. Annies Plan: ihr Erbe suchen, möglichst wenig auffallen und möglichst schnell wieder abreisen. Vor allem will sie unbedingt ein Aufeinandertreffen mit Theo Harp vermeiden. Er war ihre große Liebe. Doch jetzt ist er der Mann, den sie am meisten fürchtet. Und natürlich ist Theo der Erste, dem sie in die Arme läuft …

Kurzmeinung: Eine wundervolle, komplexe Liebesgeschichte mit hervorragend amüsanten, aber vor allem sympathischen Figuren!

Elemente des Gothic Novel treffen auf Chic Lit.

Zunächst sei gesagt, dass ich ein absoluter SEP-Fan bin. Ich habe alle ihre Bücher gelesen und bin davon überzeugt, dass nur sie es schafft, mich für ›Frauenliteratur‹ zu begeistern, denn es ist ihr charmanter und witziger Schreibstil, der mich zum Weiterlesen kriegt.

CG, HG ist meiner Meinung nach eines ihrer besten Bücher bislang. Sie verbindet Liebe wie so oft mit Problemlösung und neuen Freundschaften sowie die Suche nach dem Zuhause und Zugehörigkeit. Anfangs war ich etwas verwirrt, weil das deutsche Cover doch sehr irreführend ist. Nein, die Handlung findet weder in der Sonne noch überhaupt im Sommer statt. Ganz im Gegenteil. Der Handlungsort befindet sich auf einer Neuenglischeninsel. Es ist Winter und es schneit.

Der zweite, verwirrungsstiftende Aspekt war Annie und ihre ersten Selbstgespräche. Zuerst dachte ich, sie hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank, dann verstand ich, dass sie in ihrem Leben als Puppenspielerin diverse Alter Egos kreiert hat, die sie nun nicht mehr nur in Form ihrer Puppen begegnete, sondern so verinnerlicht hat, dass sie verschiedene Gedankenstimmen annehmen können. Für mich – eine absolut geniale Idee und während des Lesens ein riesengroßer Spaßfaktor! Für viele andere – nicht so sehr.

Ich habe erst nach Beenden des Buches in andere Rezensionen reingelesen und wollte meinen Augen nicht trauen, als größtenteils genau das kritisiert wurde, was meiner Meinung nach den Roman so lesenswert gemacht hat. Bei diesem Buch denke ich wirklich, dass man sich weder auf die allzu guten noch auf die allzu schlechten Rezensionen verlassen soll (vielleicht auch auf gar keine, denn es ist eine zu große Geschmacksfrage) und einfach selbst den Roman lesen soll! Los! :D

Zum Schluss sei noch gesagt, dass ich die Geschichte sehr mag, weil SEP unzählige Elemente vom Genre des Gothic Novels (Frankenstein, The Castle Otranto, The Monk) genommen, verändert und eingefügt hat. Die Konstruktion hat einfach gepasst und ist in meinen Augen ein Geniestreich!


CHARAKTERE


SCHREIBSTIL


PLOT


DAS GEWISSE ETWAS




INSGESAMT





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