Samstag, 30. Mai 2015

»«. Cruel Beauty - Rosamund Hodge [Rezension]

Titel: Cruel Beauty
Autor: Rosamund Hodge
Format: Hardcover – 13,09€
Seitenanzahl: 346
ISBN: 978-0-062-22473-6
Verlag: Balzer + Bray [an imprint of Harper Collins]
Version: US

Inhalt: The romance of Beauty and the Beast meets the adventure of Graceling in a dazzling fantasy novel about our deepest desires and their power to change our destiny. For fans of bestselling authors Kristin Cashore and Alex Flinn, this gorgeously written debut infuses the classic fairy tale with glittering magic, a feisty heroine, and a romance sure to take your breath away.

Betrothed to the evil ruler of her kingdom, Nyx has always known that her fate was to marry him, kill him, and free her people from his tyranny. But on her seventeenth birthday when she moves into his castle high on the kingdom's mountaintop, nothing is what she expected—particularly her charming and beguiling new husband. Nyx knows she must save her homeland at all costs, yet she can't resist the pull of her sworn enemy—who's gotten in her way by stealing her heart.

Kurzmeinung: Ein großartiges Konzept, fantastisch umgesetzt und eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Gefangen in einem Haus mit Beauty & the Beast


»Never doubt this: He is the worst of monsters. He is the author of all our misfortunes, and it would be the greatest blessing if he had never existed.«

Am besten hat mir gefallen, dass die Protagonistin Nyx alles andere als perfekt ist. Sie liebt ihre Familie und doch hasst sie diese. Ihr Vater hat vor Jahren einen Pakt mit dem Gentle Lord geschlossen und versprochen, eine seiner beiden Töchter ihm zur Heirat zu geben, wenn diese siebzehn ist. Er entscheidet sich für Nyx, weil sie ihm ähnlich ist, und nicht für die Schwester, die aussieht wie die bei ihrer Geburt verstorbenen Mutter.

»And I did love her; I just couldn’t stop resenting her either.«

Nyx war mir so sympathisch, weil sie durchaus erkannt hat, dass sie kein guter Mensch ist. Sie hat sich zwar nie wirklich schlecht verhalten, doch in ihrem Inneren brodelt eine Dunkelheit, die sie niemandem zeigen kann. Sie befürchtet, dass niemand sie je für das lieben kann, für was sie ist …

Ich möchte nicht allzu viel über die Welt verraten, die Rosamund Hodge hier kreiert hat, weil es so viele Aha- und Oh-Momente zerstören würde. Nur so viel sei gesagt: es war wirklich erstaunlich und wunderschön und so unglaublich spannend. Es war, als würde man mit jeder Seite ein Geschenk öffnen.

Mein einziges Problem war, dass hin und wieder zu viel erzählt wurde. Es wurde von der Autorin schlecht in die Geschichte eingewoben und oft fand man sich vor dieser Formulierung:

»It went like this: …«

Und dann wurde einfach der Abschnitt der Historie so runtergerattert, was es mir schwer gemacht hat, mich zu konzentrieren. Glücklicherweise kam dies nur viermal vor, sodass ich mal ein Auge zudrücken werde und trotzdem fünf Sterne verteilen. Der Schreibstil war nämlich top und die Handlung, wie gesagt, ebenso. (:


Charaktere: ····
Das gewisse Etwas:·
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Plot: ·
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Schreibstil: ····
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Insgesamt: ··
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Freitag, 29. Mai 2015

»«. Fun Facts Friday. #3|3


Die Fun Fact Reihe geht in die zweite Runde. Falls ihr Folge 1 verpasst habt, hier noch einmal der Link, damit ihr die ersten fünf Fakten zu meiner Reihe und meinem Schreiben im Allgemeinen nachlesen könnt: Fun Facts Friday #1|3 und Fun Facts Friday #2|3. Falls ihr bemerkt, dass ich noch keine Fragen beantwortet habe, die euch brennend interessieren, schreibt mir und ich sehe, was ich tun kann! Weiter geht's!


Planung. Oft werde ich gefragt, ob ich alles durchplane oder einfach so drauf los schreibe. Ich glaube, Planung ist so ein Gebiet, bei dem sich Autoren und Autorinnen dramatisch unterscheiden können und kaum Verständnis für andere Verhaltensweisen aufbringen können. 

Es ist, als würde jemand sagen, ich liebe es, rohe Tintenfische zu essen und du selbst denkst nur: whaat? Aber wenn du dann sagst, dass du ein Fan von gekochten Ziegeneutern bist, kannst du nicht verstehen, warum man dich schief anguckt.

Dabei gibt es einfach keinen ultimativen Weg, der von jedem gleichermaßen beschritten werden kann und das ist auch gut so. Irgendwie. Denn da es so viele neue, unterschiedliche Wege gibt, kann man sich selbst auch weiter entwickeln und neu erfinden.

Bevor ich mit Pharos angefangen habe, habe ich meine Projekte nie von vorne bis hinten durchgeplant. Ganz am Anfang habe ich einfach immer drauf losgeschrieben und bin leider nie weit gekommen, weil ich irgendwann an einen Punkt gekommen bin, an dem ich nicht wusste, wie es weiter gehen soll. Später habe ich dann immer so 2-3 Kapitel vorgeplant und dann lief es auch schon besser. Ein Buch konnte ich so beenden. Da ich aber bemerkt hatte, dass ich mir dadurch einfach zu viele Stolperfallen baue, habe ich Pharos von Anfang bis Ende durchgeplant und mir sogar schon Notizen zu den Folgebänden gemacht, sodass Gegebenheiten, die in Band 1 erwähnt wurden, erst in Band 4 wichtig werden etc. :) Es ist zwar viel mehr Arbeit, aber im Endeffekt macht es mich glücklicher :)

Überarbeitung. Ich hasse es. *lach* Es gibt wirklich nicht viel, dass mich so fertig macht, wie meine eigenen Werke überarbeiten. Das ist meine absolute Folter.

Mittlerweile habe ich so halb meinen Frieden damit geschlossen, dass ich nie zu hundert Prozent glücklich mit meinem Stil bin, weshalb ich es ertragen kann, meine Bücher mehrmals zu lesen, aber es ist dennoch nicht einfach ...

Ich scheine ständig über meine Sätze zu stolpern und ganz egal, wie ich es drehe und wende, es klingt immer, als hätte eine Sechsjährige meine Bücher geschrieben. xD Bei Pharos war es nicht anders, doch bei Hydra und Arsida wurde es etwas besser. Ich habe ein sensibleres Gefühl für Sprache bekommen und akzeptiert, dass ich das Beste aus meinen Fähigkeiten heraushole.

Coveridee. Nachdem ich Pharos beendet hatte, musste ich erst einmal überlegen, wie das Cover aussehen soll und das war ziemlich schnell klar.
Ich wollte bei diesen Büchern nicht zu viel Firlefanz, obwohl ich mir selbst viele Bücher zulege, die ein bisschen kitschig aussehen *lach*
aber das hätte einfach nicht zu dieser Reihe gepasst. Und so hab ich mir eine Alternative überlegt und bin überglücklich, dass die liebe Juls das so gut umgesetzt hat. Ohne sie hätte ich das sicher nicht hinbekommen ... oder erst in zwei, drei Jahren xD

Anzahl der Bände. Das werde ich auch des Öfteren gefragt, weil ich anfangs noch so unsicher war, wie sich die Geschichte entwickeln würde.

Zunächst habe ich mit dem Gedanken gespielt, sechs Bände zu schreiben, aber je weiter ich in der Handlung fort schritt, desto klarer wurde mir, dass ich sie nicht unnötig in die Länge ziehen wollte. Außerdem wollte ich ökonomisch und leserfreundlich schreiben und jetzt sind es nur noch fünf Bände. Also nachdem ich Psira beendet habe, muss nur noch einer geschrieben werden und dann ist die Reise von Reyna zu Ende erzählt. Ja, ein erschreckender Gedanke ;D

Alte Projekte. Es gibt viele Dinge, die mich beim Schreiben von "Die Unwandelbaren" beeinflusst und inspiriert haben - insbesondere meine älteren Projekte.

Als ich noch an der Planung von Teil 1 saß, habe ich mich ziemlich oft in meinen alten Projekten vergraben und hier und dort Szenen, Personen und Motivationen der Figuren herausgezogen, um sie neu zu verarbeiten. Sehr umweltfreundlich, oder? ;P

Ich glaube, dass ich am meisten von meinem alten Projekt "Bittere Symphonie" recycelt habe, wie viele aus dem Poolys-Forum noch kennen. Die Geschichte war um einiges lyrischer als Pharos, was aber gleichzeitig auch mein Problem war. Ich lese nicht gerne lyrische Geschichten, warum sollte ich sie also schreiben? xD Einer der Gründe warum das Projekt beim Schreiben des zweiten Bands im Sand verlaufen ist ^_^

Das war die abschließende Episode der Fun Facts. Ich hoffe, sie haben euch gefallen :) Demnächst ist, wie schon einmal angekündigt, geplant, euch von meinem Leben als Selfpublisherin zu berichten. Außerdem werde ich einen Post zu dem Thema schreiben: Muss man Abstriche als Autor/in machen, wenn man nicht mehr nur für sich selbst schreibt? So oder so ähnlich ;) Ihr dürft gespannt sein!

LAURA.

Mittwoch, 27. Mai 2015

»«. Mai Update. #3

Hallo, meine Lieben :)

Ich weiß, ich habe mich lange nicht mehr gemeldet. Es gab einiges zu tun, aber es war auch viel Faulheit dabei, ich gebe es zu! Aber wer kennt das nicht? Irgendwann muss man auch einfach mal entspannen und sich Zeit für sich nehmen, damit man wieder voll durchstarten kann. Im heutigen Update möchte ich euch über folgende Themen erzählen:

Workshop Kreatives Schreiben, Historienmarkt und Psira!




1. Workshop Kreatives Schreiben

Ich glaube, ich hatte davon schon mal auf meinem Blog berichtet bzw. mal kurz angedeutet, dass ich mich zu einem Workshop angemeldet habe, das von der Uni gegeben wird. Jedenfalls war dieser Workshop letzte Woche Donnerstag und Freitag und ging über den ganzen Tag, was im ersten Moment etwas abschreckend gewirkt hat. Ich befürchtete schon, mich sieben Stunden nur zu langweiligen, aber glücklicherweise war meine Angst unbegründet ;D 

Meine Erwartungen waren trotzdem nicht gerade niedrig, auch wenn ich nicht speziell wusste, welche Themen dort angesprochen werden würden und wie sehr wir uns am Ende aufs Schreiben an sich konzentrieren würden. Es stellte sich heraus, dass es eher darum geht, kreativ zu werden. Also mit dem Schreiben zu beginnen, was für mich im ersten Moment nicht so interessant war. Im zweiten dann doch, da wir schließlich Techniken ausprobierten, um Ideen zu sammeln und in ein Konzept zu bringen. Bald schon werde ich die Reihe "Die Unwandelbaren" beendet haben und werde wieder vor einem leeren Blatt Papier sitzen, mir überleben, was als nächstes kommt. Hierfür waren die Clusters und Mind Maps schon sehr hilfreich. Im Endeffekt hat mir der Workshop nicht allzu viel gebracht. Die Leute waren nett, die Atmosphäre witzig und man hatte zwei Tage Spaß. Muss ich das nochmal machen? Probably not. :) Aber das ist auch okay. Immerhin kann ich das jetzt von meiner Agendaliste streichen. xD 

2. Historienmarkt

Auf meiner Facebookseite hatte ich schon ein Foto vom Indianer gepostet, den ich am Sonntag auf dem Historienmarkt in Jülich gesehen hatte. Es war wirklich ganz schön, darüber zu gehen, insbesondere da das Wetter auch noch so schön war. Ich hab sogar ein bisschen Sonnenbrand im Nacken bekommen. xD Auf dem Markt beschäftigten sich die meisten Stände natürlich mit dem Mittelalter und präsentierten Lederwaren, Kanonen und viel Geschichte verpackt in kurze Schauspielereien. Hier und dort gab es auch Stände aus dem Orient oder eben einen Indianer, der Flöte gespielt hat. War jedenfalls sehr atmosphärisch und das süße Stockbrot war auch lecker. Außerdem hab ich mir an einem Schmuckstand diesen kleinen Oktopus gekauft, der auf dem Foto oben zu sehen ist. Ich liebe ihn. <3

3. Psira


Es läuft, es läuft. :D Zwar hab ich letzte Woche net allzu viel geschafft, aber allein in den letzten vier Tagen hab ich ein paar tausend Wörter geschrieben. Im Mai insgesamt sind es bisher fast 30k. Also hab ich nahezu meinen April Wordcount geschafft. Ziemlich lässig, sag ich dazu mal. 
Falls man das auf dem Bild links nicht erkennen kann, ich habe insgesamt 57.742 Wörter und 193 Seiten. Also über die Hälfte ist bereits geschafft und nach dem aktuellen Kapitel bzw. bereits am Ende kommen endlich diese ganzen Szenen, auf die ich mich schon gefühlte Jahre freue, dabei existierte Pharos noch nicht einmal vor zwei Jahren xD Mensch ... unglaublich, wenn ich so darüber nachdenke. ^^

Na ja, jedenfalls gefällt mir die Handlung bisher sehr gut, besser zumindest als die Planung, die mir echt Kopfzerbrechen bereitet hatte, aber jetzt bin ich für den Moment zufrieden. Hin und wieder drucke ich mir ein Kapitel aus, um bereits ein wenig zu überarbeiten, damit ich nicht am Ende wieder davon erschlagen werde. :) 

Diesen Freitag gibt es dann endlich die dritte und letzte Folge von Fun Facts Friday. Mal sehen, ob es Ende der Woche den Beitrag zu meinen Erfahrungen als Indie-Autorin gibt oder ob ich das verschieben muss. Manchmal ist es halt schwer, sich dazu aufzuraffen. *lach* Aber morgen oder am Wochenende gibt es definitiv eine neue Rezension. Dieses Mal zu Cruel Beauty ;) Ihr dürft gespannt sein!

LAURA.

Dienstag, 26. Mai 2015

»«. Reborn 1 - C.C. Hunter [Rezension]

Titel: Reborn
Reihe: Shadow Falls After Dark 1
Autor: C.C. Hunter [Pseudonym von Christie Craig]
Format: Taschenbuch – 7,70€
Seitenanzahl: 386
ISBN: 978-1-250-03591-2
Verlag: St. Martin‘s Griffin [imprint of US Macmillan]
Version: US
ACHTUNG: Spin-Off zu Shadow Falls Camp, evtl. Spoiler.

Inhalt: Enter Shadow Falls: After Dark and meet a vampire named Della, who's about to discover what her own story is meant to be. . . .
Della had the perfect life--the family, a boyfriend, and a bright future--until she was turned, and abandoned by everyone she loves. She takes refuge at Shadow Falls, a camp for teens with paranormal powers. It's where she and her best friends, Kylie and Miranda, heal their heartbreak with laughter, and where Della is training to be a paranormal investigator--and she refuses to be distracted. That means there's no time for romance with Steve, a gorgeous shapeshifter whose kisses melt her heart.??
When a new vampire named Chase shows up at camp, Della's world is thrown into even more chaos. Arrogant and annoyingly sexy, Chase is a mystery . . . and the only mystery Della likes is one she can solve. She can't solve Chase, at least not while she's dealing with ghostly hauntings, vampire gangs and a web of family secrets. Can she prove herself as an investigator and keep her life--and her heart--intact? From bestselling author C. C. Hunter comes Reborn, the first book in a new series set once more in the world of Shadow Falls.

Kurzmeinung: Wieder ein ganz starker Auftakt einer neuen Reihe von C.C. Hunter!

Absolute Begeisterung! Freundschaft, Liebe und viel Fantasy!

»I hate to admit it, but I think Della’s right. You,« her gaze shifted to Steve and Perry, »all of you think because we’re girls, we’re weak. But we aren’t.«

Nur durch Zufall hatte ich entdeckt, dass es ein Spin-Off zu der Shadow Falls Camp Reihe gibt, in dem Della Tsang gefeatured wird. Ich war total happy und musste mir das Buch natürlich sofort zulegen. Die Shadow Falls Camp Reihe hatte mich damals schon sehr in den Bann gerissen, auch wenn es zum Ende hin etwas nachgelassen hatte, C.C. Hunter hatte mich bei dieser neuen Reihe jedoch sofort wieder abgeholt. Sobald ich ihren schönen Schreibstil, Dellas Humor und die spannende Storyline lesen konnte, war ich einfach verzaubert.

Della Tsang ist halbe Chinesin, halbe Amerikanerin und ganzer Vampir. Sie geht seit neuestem in die von Holiday gegründete Schule Shadow Falls, zu der nur übernatürliche Wesen Zugang haben. Ihre Familie scheint nur allzu glücklich darüber zu sein, Della abschieben zu können, da sie nichts über Dellas Verwandlung zu einem Vampir wissen. Sie halten sie für drogenabhängig und möchten ihren schlechten Charakter möglichst fern von der jüngeren Schwester wissen. Gut, dass Della im Camp Freunde wie Miranda, die Hexe, und Kylie gefunden hat. Außerdem wäre da noch Steve und …

Normalerweise steh ich ja nicht so wirklich auf Dreiecksbeziehungen, aber wenn der Autor oder die Autorin es schafft, es glaubwürdig zu verkaufen, kann ich mich sogar dafür begeistern. Und das ist hier definitiv der Fall. Dellas Gefühle und ihr Handeln wirken in keiner Sekunde aufgesetzt. Ihre Figur ist authentisch und handelt nach ihren Prinzipien, dabei ist sie aber bei Weitem nicht fehlerlos, doch jedes Mal denkt sie auch über ihr Verhalten nach und versucht alles, um ihre Freunde zu beschützen.

Hier sind wir auch beim nächsten Thema, das mich auch schon in der Camp Reihe begeistern konnte. Freundschaft. Das Gespann Della, Kylie und Miranda befindet sich auch hier wieder im Zentrum und ihre Freundschaft ist Dellas Halt in einer Welt, in der sie nicht einmal ihre Familie hat, die sie unterstützen würde.

Nachdem ich Teil 1 beendet hatte, habe ich sofort mit Teil 2 weitergemacht und schwebe noch immer auf Wolke sieben. Ich kann die Reihe wirklich jedem empfehlen, der auch die Bücher um Kylie verschlungen hat. Vielleicht ist die Geschichte um Della sogar noch einen Ticken besser …


Charaktere: ·····
Das gewisse Etwas:·
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Plot: ·
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Schreibstil: ····
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Insgesamt: ··
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Montag, 25. Mai 2015

»«. Montagsfrage. #13



Die Montagsfrage findet jeden Montag auf dem Blog von 
Buchfresserchen statt,
die heutige Frage lautet:

Liest du Bücher einzeln nacheinander oder auch mehrere parallel?

Ich lese eigentlich immer mindestens zwei. Meistens ist das dann so, dass ich eines schneller lese als das andere, aber hin und wieder wechsel ich dann mal ab, wenn mir eine Szene oder Entwicklung in einem Buch nicht so zusagt. Die Genre sind oft die gleichen, aber nicht immer. Wenn ich zum Beispiel was für die Uni lesen muss, dann muss ich unbedingt auch etwas nur aus Spaß lesen :) Drei Bücher sind auch schon mal vorgekommen wie gerade. Das dritte lese ich dann auf meinem eReader immer unterwegs. Es ist auch ziemlich dick, weshalb ich da nicht schnell vorwärts komme. 
Oft werde ich dann gefragt, ob ich nicht durcheinander komme, aber wenn ich zwei Seiten wieder gelesen habe, hab ich mich immer an alles vorige erinnert ^^ Wie sieht das bei euch so aus?

LAURA.

Samstag, 23. Mai 2015

Scarlet - Marissa Meyer [Rezension]

Titel: Scarlet [The Luncar Chronicles 2]
Autor: Marissa Meyer
Format: Taschenbuch – 10,30€
Seitenanzahl: 506
ISBN: 978-1-250-00721-6
Verlag: Square Fish [Imprint of US Macmillan]
Version: US

Inhalt: Cinder is back and trying to break out of prison--even though she'll be the Commonwealth's most wanted fugitive if she does--in this second installment from Marissa Meyer.

Halfway around the world, Scarlet Benoit's grandmother is missing. It turns out there are many things Scarlet doesn't know about her grandmother, or the grave danger she has lived in her whole life. When Scarlet encounters Wolf, a street fighter who may have information as to her grandmother's whereabouts, she is loath to trust this stranger, but is inexplicably drawn to him, and he to her. As Scarlet and Wolf unravel one mystery, they encounter another when they meet Cinder. Now, all of them must stay one step ahead of the vicious Lunar Queen Levana.

Kurzmeinung: Große Erwartungen und große Enttäuschung.


Das Buch und ich hatten keinen guten Start, was an mehreren unglücklichen Faktoren liegt. Zum einen wäre da Band 1 ›Cinder‹, der mir nur mittelmäßig gefallen hat – nichts Herausragendes, aber auch nichts dramatisch Schlechtes. Mittelmaß eben. Angst und Schrecken eines jeden Autoren. Aber gut, ich war letztendlich neugierig genug, mir Teil 2 zu kaufen. Faktor 2. Blogger und bekannte Leser haben die Reihe in den Himmel gelobt und versichert, dass sie von Band zu Band besser wird. Blöde, gemeine Erwartungen, die natürlich nur enttäuscht werden können. Faktor 3. Perspektivenwechsel. Ich bin kein Fan davon – insbesondere wenn es andauernd passiert und plötzlich aus der Sicht einer Figur geschrieben wird, die in Band 1 nicht ein einziges Mal erwähnt worden ist. Dies ist hier der Fall. Ich lese die erste Seite und denke ›Who the f**k is Scarlet?‹.

Teil 2 beginnt aus der Sicht von Scarlet Benoit, der Enkelin von Michelle Benoit, die auch schon mal Erwähnung in ›Cinder‹ fand. Scarlet repräsentiert das Märchen Rotkäppchen, welches die Autorin wirklich gut in die Geschichte einwebt. Großes Lob! Mein Problem allerdings war, dass ich von Anfang an eine Abneigung gegen Scarlet hegte und nicht mit ihr sympathisieren konnte. Ich musste andauernd daran denken, dass sie feuerrote Haare hat und trotzdem ständig einen knallroten Pullover trug. Und es wurde auch noch ständig wiederholt! Ich meine, das muss sich doch einfach total beißen! Grausig, anscheinend hat die liebe Autorin keinen Sinn für Mode … In meiner Vorstellung sah Scarlet immer wie eine Tomate aus, die jemand in Brand gesteckt hat. Das ist Säure für’s ganze Buch, insbesondere wenn 3/4 aus Scarlets Sicht geschrieben wurde und ich eigentlich nur Cinders Passagen gut fand.

Jetzt habe ich Angst davor, zu Teil 3 zu greifen. Zwar gefällt mir der Schreibstil nach wie vor [er ist klar, fokussiert und präzise], doch ich habe zur Fortsetzung gegriffen, um mehr über Cinder zu erfahren und nicht über Rotkäppchen. Ich hoffe, dass Cress wieder mehr auf das Cyborgmädchen eingeht. Ansonsten werde ich die Reihe wohl nicht beenden …

Charaktere: ··
Das gewisse Etwas:·
Plot: ·
Schreibstil: ····

Insgesamt: ··

Montag, 18. Mai 2015

»«. Montagsfrage. #12


Die Montagsfrage findet jeden Montag auf dem Blog von 
Buchfresserchen statt,
die heutige Frage lautet:

Hand auf's Herz, wie viele Bücher besitzt du?

Zufälligerweise kann ich das relativ gut einschätzen, da ich erst vor ein paar Wochen gezählt habe :D Es sind etwas über 400, ohne Mangas und Kinder- und Sachbücher. Ich hab noch ein ganz kleines bisschen Platz für ein paar Neuzugänge in einem meiner Regale, dann muss ich kreativ werden *lach* Ich hab eigentlich 5 breite Regal, 1 schmales und zwei Regalbretter an der Wand in meinem Zimmer und sie sind fast alle voll. Ich mag das ja eigentlich nicht zwei Reihen vollzustellen, aber bald bleibt mir bestimmt keine andere Wahl mehr. 
Ich hab bei Svenja gelesen, dass sie all ihre Bücher bei Goodreads eingepflegt hat, was ich vielleicht auch mal tun sollte, aber ich bin so faul xD Dabei gibt es aber schon die Möglichkeit einfach alle Bücher zu scannen ... na ja, vielleicht wenn ich mal viel Zeit habe *lach* 

Wie sieht es bei euch aus?

Freitag, 15. Mai 2015

»«. Fun Facts Friday. #2|3


Die Fun Fact Reihe geht in die zweite Runde. Falls ihr Folge 1 verpasst habt, hier noch einmal der Link, damit ihr die ersten fünf Fakten zu meiner Reihe und meinem Schreiben im Allgemeinen nachlesen könnt: Fun Facts Friday #1|3. Falls ihr bemerkt, dass ich noch keine Fragen beantwortet habe, die euch brennend interessieren, schreibt mir und ich sehe, was ich tun kann! Weiter geht's!

Totem. Die Idee, das Pharos primär nur in eine Tierart wandern können, war von Anfang an da. Im Gegensatz zu Gestaltwandler, die sich in nahezu jedes Tier wandeln können, sollen Pharos Grenzen bekommen. Es war wichtig, um sie letztendlich von ihre "bösen Gegenspielern" zu unterscheiden. 

Es fiel mir jedoch alles andere als einfach, meinen Figuren ihr jeweiliges Totem zu geben, denn wie Reyna auch schon in Teil 2 erkannt hat, sagt das Totem ja doch irgendwie etwas über den Pharos aus. Letztlich habe ich dann aber eine gute Lösung gefunden. Hier noch einmal eine kurze Aufzählung zu den Totems der wichtigen Figuren im Roman. [Hierbei sind die Tiere gemeint, in denen sie ihre Seele zuerst haben wandern lassen]

Felicity Williams - Schwan [Cygnini]

Cadan Zhirkov - Wolf [Canis Lupus]

Nicholas Krisnik - Falke [Falco]

Edgar Rowling - Marder [Mustelidae]

Doroteia Sánchez - Wildkatze [Felis Silvestris]

Abigail Dushakrov - Amsel [Turdus Merula]

Vincent Dushakrov - Schleiereule [Tyto Alba]

Anna Washington - Rotluchs [Lynx Rufus]

Falls euch das Totem von einer anderen Figur interessiert, fragt nur nach (: Auch Gestaltwandler hatten früher einmal ein Totem. Wenn ich ein Totem hätte haben können, hätte ich gerne wie Anna eine besondere Verbindung zu einem Luchs. Irgendwie mag ich diese Tiere sehr gern. Wie sieht's bei euch aus? 

Das Alter der Charaktere. Tatsächlich wird das Alter der meisten Figuren kaum jemals erwähnt und eigentlich nur von Reyna geschätzt. Das war beabsichtigt.

Ich wollte dem Leser so viel Freiheiten wie möglich geben. Er oder sie sollte zwar eine gewisse Richtung haben, aber sich letztendlich selbst ein passendes Alter zurechtlegen, ohne von mir als Autorin eingegrenzt zu werden.

Nichtsdestotrotz haben die Charaktere in meiner Vorstellungen natürlich alle ein Geburtstag und ein ein Alter und da ich euch das nicht vorenthalten möchte, hier die wichtigsten Figuren/Daten. Wie auch oben gilt hier, falls ich eine Person nicht erwähnt habe, die euch interessiert, fragt einfach nach und ich füge es noch hinzu. Das Alter ist welches, das sie zu Beginn von Pharos haben,

Reyna Dushakrov - 18 Jahre [16./13. September]

Felicity Williams - 18 Jahren [06. August]

Glen Johnson - 18 Jahre [28. September]

Cadan Zhirkov - 26 Jahre [30. Dezember]

Nicholas Krisnik - 24 Jahre [07. Juni]

Leith Krisnik - 27 Jahre [13. Mai]

Edgar Rowling - 24 Jahre [14. Februar]

Doroteia Sánchez - 22 Jahre [05. Mai]

Anna Washington - 26 Jahre [01. November]

Figuren mit realen Vorbildern. Die Frage aller Fragen: Habe ich reale Vorbilder für meine Charaktere benutzt? Nein. Beziehungsweise nicht bewusst. Ich hatte beim Schreiben keine Bekannten oder Freunde/Familie im Kopf und habe mir gedacht, diese Person möchte ich jetzt so darin einbauen.

Es kann natürlich sein, dass ich spezielle Eigenschaften, die mir bekannt vorkamen, dann in meinen Figuren hineingewoben habe, aber das wäre dann tatsächlich nicht absichtlich. Es ist ja auch einfach so, dass man als Autor Dinge beschreibt, mit denen man im Alltag schon in Berührung gekommen ist oder sich zumindest hatte vorstellen können etc. Deshalb wäre das wohl nicht sehr weit hergeholt, denke ich.

Es gibt jedoch Namen, die ich aus meinem realen Leben übernommen hatte. Da wäre zum Beispiel der Familienname der Krisnikbrüder. Meine Großmutter väterlicherseits trug diesen Familiennamen. Sie stammt aus Kroatien und ist Ana Krsnik. Also ohne das zusätzliche I. ich fand aber, dass viele Leser wohl über den Namen stolpern würden, wenn ich diesen Vokal nicht hinzufüge, da er wohl nicht der Deutschen Gewohnheit entspricht. Außerdem ist Abigail Dushakrovs Mädchenname Tarantino, der auch der Mädchenname meiner Großmutter mütterlicherseits ist; sie stammt aus Italien. :) [Genau, ich bin zur Hälfte Italienerin und zur anderen Kroatin ;P]

Walcott Hill. Ich liebe diese Kleinstadt. *lach* Von Anfang an war klar, dass der Beginn der Reihe in einer kleinen, übersichtlichen Stadt irgendwo im Norden der USA spielen soll. Den Namen hab ich mir nach einigem hin und her selbst ausgedacht und find ihn nach wie vor richtig toll. Ich weiß, Selbstlob stinkt - machen wir eine Ausnahme. :P
Für den Staat Wisconsin hab ich mich jedoch erst entschieden, als Band 1 beendet war und ich vor der Überarbeitung stand. Hier meine kleine Auswahl:

Wyoming|WY: South-West, vorwiegend Nadelwald, Zuckerrübenanbau, kleinere Seen (Shirley Basin, Salt Creek), Hauptstadt Cheyenne, bevölkerungsärmste Bundestaat, Equality State.

Idaho|ID: North-West, vorwiegend Nadelwald, Zuckerrübenanbau, Fluss (Snake), Hauptstadt Boise, Gem State, Niagarafälle.

Oregon|OR: West, Hauptstadt Salem, Nadelwälder besonders in Küstennähe, auch Portland und Eugene. 

Minnesota|MN: "Mit Himmel gefärbtes Wasser", North, Grenze zu Kanada, Mississippi Ausläufer, Hauptstadt Saint Paul, Januar: -15°C.

Letztendlich ist es also Wisconsin geworden, das sowohl Nadelwaldbestände besitzt und wo es im Winter sehr kalt wird und die Population nicht zu hoch ist. Außerdem ist Wisconsin ziemlich abgeschieden und liegt am Michigan Lake. Alternative Namen zu Walcott Hill wären "Vino Hill", "Wine Hill" oder "Warrington" gewesen :) 

Reyna Dushakrov. Sie ist die Protagonistin der Reihe und im Prinzip dreht sich alles um sie - zumindest fast. In Teil 1 wollte ich eine Figur erschaffen, die in einem Fantasyroman einmal nicht von Anfang an im Mittelpunkt steht. Es war mir wichtig, dass der Leser erfährt, wie sehr sie an ihren Freundschaften hängt und dass sie oftmals auch selbst zurückstecken kann. Also wurde Felicity in den Vordergrund gerückt.

Nun gab es aber das Problem, dass Reyna ein Geheimnis besaß. Natürlich war es auch wichtig für die Story, dass sie es nicht sofort in der ersten Szene ausplaudert, aber je mehr ich mich mit Reyna beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass Geheimnisse ein Teil von ihr sind. Sie würde alles geben, um ihre Freunde und ihre Familie zu beschützen, weshalb sie kaum etwas ihr eigen nennen kann, aber ihre Geheimnisse ... ja, da hat sie das Gefühl, dass sie nur ihr gehören und sie aufzugeben gleich körperlichen Schmerzen. Trotzdem lernt sie natürlich aus ihren Fehlern ... 

Ich hab Reyna sehr gern. Sie besitzt eine starke Persönlichkeit, die auf keinen Fahl makellos ist, sondern ihre Ecken und Kanten besitzt, die nicht immer schön sind. Außerdem hat sie einen gewissen Humor, der mir sehr gefällt und der es leicht macht, über sie zu schreiben. Oft geht sie ihre eigenen Wege, obwohl ich etwas anderes geplant hatte, aber ich kann nicht anders und beuge mich ihrer Sturheit. :P 


Ich hoffe, euch haben die Einblicke wieder gefallen! Nächste Woche wird die Reihe einmal aussetzen, weil ich vermutlich zu viel zu tun habe, aber danach geht es weiter! 

LAURA.



Donnerstag, 14. Mai 2015

»«. Mai Update. #2



Huhu :) Ich hoffe, ihr habt eure Väter heute alle mal in den Arm genommen <3 Das Wetter ist ja net so prickelnd, aber dafür war es gestern echt schön und ich hab den Tag ausgenutzt, in dem ich im hiesigen Tierpark war. Ich bin an den Armen sogar ein bisschen braun geworden. Am süßesten waren einfach die Ziegen. Hach, war echt schön.
Endlich gibt es Arsida auch als Taschenbuch auf Amazon zu erwerben. Einfach mal hier klicken: Amazon. Der Preis ist kongruent zu den anderen Büchern, also nicht gerade billig. Tja, da kann ich leider nicht allzu viel machen, aber ich habe mir sagen lassen, dass es sich lohnt. 
Ich habe auch einige neue Rezensionen zu allen drei Büchern erhalten (allesamt 5-Sterne) und bin richtig froh darüber. Es ist einfach immer wieder spannend und aufregend, wenn ich die Seiten checke und dann sehe, dass es eine neue Rezension gibt. Mein Herz pumpt dann immer total schnell, bis ich sehe, wie viele Sterne ich bekommen habe und was für ein Text da steht. Unbeschreiblich <3 Danke an alle Rezensenten, das bedeutet mir wirklich viel!

Die letzte Woche habe ich schreibtechnisch eigentlich nichts geschafft. Ich war ziemlich krank und musste erst einmal ein paar Sachen kramen. Ich hoffe, dass sich das ab Samstag wieder ändert und ich mich wieder auf Teil vier konzentrieren kann. Ich hab zwar schon ein Drittel geschafft, aber fertig ist er noch lange nicht! Nächste Woche ist außerdem der Workshop für Kreatives Schreiben, was an meiner Uni jeden Semester angeboten wird. Dieses Mal hab ich es endlich geschafft, mich rechtzeitig dafür anzumelden *lach* Mal sehen, wie es wird. 

Morgen gibt es wieder eine neue Folge Fun Facts Friday. Ich versuche auf jeden Fall den Post schon heute Abend vorzuschreiben, weil ich morgen wahrscheinlich nicht allzu viel Zeit dafür haben werde. Außerdem wollte ich einen Artikel ankündigen, in dem es um meine bisherigen Erfahrungen als Selfpublisher geht. Ich kann noch nicht genau sagen, wie er strukturiert sein wird oder ob es mehr als einen Artikel geben wird, aber er wird in naher Zukunft kommen. Falls ihr was Bestimmtes wissen wollt, was eurer Meinung nach nicht in die Fun Facts Reihe passt, aber mit SP zu tun hat, immer raus damit! 

Für alle, die Pharos noch nicht gelesen haben oder ein ReRead starten wollen bzw. kein Kindle haben, gibt es übrigens eine Leserunde, wo ihr ein eBook und am Ende vielleicht sogar ein Taschenbuch gewinnen könnt. Schaut doch mal vorbei: lovelybooks. Die Bewerbung endet in zwei Tagen. 

Ab Mitte Juni wird Pharos übrigens aus dem KDP-Select Programm rausgenommen worden sein, denn ich möchte mit Teil 1 mal andere Plattformen ausprobieren und schauen, ob sich da was ändert. Wenn ich sehe, dass sich das lohnt und Nachfrage besteht, werde ich auch mit den anderen Teilen nachrücken; passiert nicht allzu viel, kommt Pharos wieder ins Programm :D Aber dazu gibt es später sicher mehr zu berichten (:

So viel zu mir. Schönen Feiertag noch!
LAURA.

Montag, 11. Mai 2015

»«. Montagsfrage. #11


Die Montagsfrage findet jeden Montag auf dem Blog von 
Buchfresserchen statt,
die heutige Frage lautet:

Kaufst du oder leihst du deine Bücher lieber?

Ich würde sagen, dass ich sie mir lieber kaufe - wenn es Bücher sind, die ich auch lese, weil sie mir gefallen. Manchmal les ich auch Bücher, wo ich von Anfang an weiß, dass sie mir nicht gefallen werden (zB Obsidian, Onyx ...), ich sie aber aus Spaß lesen möchte, weil ich mich drüber lustig machen kann. Dann reicht es, wenn ich sie mir ausleihe. In allen anderen Fällen hab ich die Bücher einfach gern im Regal stellen - weshalb ich auch noch relativ wenige eBooks lese. xD 

Wie sieht's bei euch aus? 

Sonntag, 10. Mai 2015

»«. N E U Z U G Ä N G E. #4

NEUZUGÄNGE
M A I

Ich habe ein paar neue Bücher im Mai zusammen bekommen und ich denke, die hab ich mir auch verdient, denn meine Leseleistung ist nach wie vor stabil. Außerdem hab ich ein paar bestellt, die ich schon gelesen hatte, aber bisher nicht selbst besaß. Aber erst einmal zu meinem neuen Banner. Ich dachte mir, da es jetzt was Regelmäßiges wird mit den Neuzugängen, bräuchte ich auch ein schönes Bild und so hab ich das vorhin gemacht. Gefällt mir ganz gut, auch wenn ich noch nicht zu hundert Prozent zufrieden bin. 
Am Donnerstag begannen in der Buchhandlung mit dem großen M die 59. Taschenbuchtage. Das bedeutet Rabatte, Rabatte, Rabatte.
Ich bin eine Weile durch die Reihen gegangen und hatte am Ende sechs Exemplare in meinem Korb, aber da ich ja keine gewissenlose Shopaholic bin, hab ich mich gefragt, welche ich wirklich lesen möchte und die drei, bei denen nur ein vielleicht dahinter stand, hab ich weggelegt. Letztendlich sind es die drei auf dem linken Bild geworden. Teil 1 von Deborah Harkness (Die Seelen der Nacht) hatte ich mir ja schon vor einer Weile bei Rebuy geholt, wenn auch noch nicht gelesen, aber ich verlasse mich da einfach mal auf die guten Rezensionen. ^^ 

Heute kam dann noch das große, schöne Paket von Rebuy an, worauf ich mich seit ein paar Tagen
schon gefreut hatte. Ich denke, es kann man gut als ein Hälfte-Hälfte-Paket beschreiben. Die eine Hälfte hab ich bereits gelesen, wie schon mal oben erwähnt, in dem ich mir die Bücher bei Freunden oder aus der Bücherei geliehen hatte. Hier rechts wäre das Richelle Mead mit dem sechsten und letzte Band der Vampire-Academy-Reihe. Die Märchen von Beedle dem Barden kenne ich allerdings noch nicht, genauso wie den dritten Teil von Lori Handelands Wolfspfade. Bei meiner letzten Rebuybestellung hat es Teil 1 und 2 in einem Doppelband für unschlagbare 99 cent gegeben ;D 
Lustigerweise hab ich von beiden Reihen von Trudi Canavan den mittleren Band nicht gehabt. Das Doofe ist, das ich sie nun zwar habe, aber zum Beispiel bei der Reihe Die Gilde der Schwarzen Magier hab ich alle in einer anderen Ausgabe. Na ja, es zählt ja, was drin steht und nicht, wie es aussieht ^-^




Last but not least. J.K. Rowlings The Casual Vacancy. Das Buch ist ja nun schon einige Zeit draußen, trotzdem bin ich bisher noch nicht dazu gekommen es zu lesen oder zu kaufen. Gut, ich gebe zu, ich war bisher zu geizig 20€ für das Hardcover auszugeben, aber bei dem Angebot konnte ich jetzt net nein sagen. 
The Cruel Beauty ist allerdings ein nigelnagelneues Buch frisch von A. Es gibt auch noch ein anderes, früheres Buch der Autorin, aber da ist der Preis über Nacht für das Hardcover irgendwie in die Höhe gegangen von 13 auf 18€, dass ich dann doch nur Cruel Beauty gekauft habe. Es ist anscheinend auf Die Schöne und das Biest angelehnt und ich bin schon sehr gespannt. 



So viel zu den aktuellen Neuzugängen. Ich denke, viel mehr werde ich mir diesen Monat nicht zulegen. Vielleicht noch 1-2. Am Montag kommt zumindest noch eines an. Ich halte euch auf dem Laufenden!

LAURA.

Samstag, 9. Mai 2015

»«. Der Russe ist einer, der Birken liebt [Rezension]

Titel: Der Russe ist einer, der Birken liebt
Autor: Olga Grjasnowa
Format: Taschenbuch – 9,90€
Seitenanzahl: 284
ISBN: 978-3-423-14246-5
Verlag: dtv
Version: Deutsch


Kurzmeinung: Die Fragen nach der Identität und der Heimat ist riesig – genauso das Selbstmitleid der Protagonistin


Inhalt: 
Mascha ist jung und eigenwillig, sie ist Aserbaidschanerin, Jüdin, und wenn nötig auch Türkin und Französin. Als Immigrantin musste sie in Deutschland früh die Erfahrung der Sprachlosigkeit machen. Nun spricht sie fünf Sprachen fließend. Sie plant gerade ihre Karriere bei der UNO, als ihr Freund Elias schwer erkrankt. Verzweifelt flieht sie nach Israel und wird von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Ebenso tragisch wie komisch, mit Sinn für das Wesentliche erzählt Olga Grjasnowa die Geschichte einer Generation, die keine Grenzen kennt, aber auch keine Heimat hat.
Hin und wieder ein Lichtblick

»Ich hatte mal ein Buch gelesen, in dem es um Menschen mit traumatischen Störungen ging, so hätte ich mich selber niemals bezeichnet, aber es stand darin, dass wir die Menschen, die wir lieben, vernichten würden.«

Der Anfang war wunderbar. Wirklich. Ich fand es schon spannend, bevor ich überhaupt ein Wort gelassen hatte, denn ich wusste, dass dies von einer Autorin geschrieben wurde, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Und sofort schaltete sich der linguistische Teil meines Gehirns an und ich bemerkte Worte und Satzkonstruktionen, die so nicht von einem Muttersprachler benutzt worden wären. Ein großes Kompliment hier an das Lektorat von dtv, die sich dazu entschieden haben, diesen Charme beizubehalten. (Ein Beispiel: „Zahnbögen“ statt wie es normalerweise heißt „Zahnreihen“) Der Schreibstil war wirklich schön (Am Anfang!), viele klare Sätze, abwechselnd kurze und lange Satzstrukturen und mich abholend/mitnehmend.

Ich hatte keine Erwartungen, was den Inhalt des Buches anging. Klar, der Titel lässt einen vermuten, dass es irgendetwas mit Russland/Sowjetunion zu tun haben könnte, aber es lässt Spezifisches offen und so lernte ich Mascha Kogan unvoreingenommen kennen. Direkt zu Beginn wird sie in eine schwierige Situation geworfen, als ihr Freund Elias beim Fußballspielen ein Beinbruch erleidet. Aber noch vorher, also auf Seite vier erfahren wir, dass in ihrer Beziehung durchaus Reizpunkte bestehen – Maschas Migrationshintergrund. Mit sechs Jahren war sie von Baku nach Deutschland eingewandert als sogenannte Kontingentflüchtlinge. Jüdische Flüchtlinge, die jedoch nicht offiziell als politisch verfolgt galten, da Deutschland ›keinen Stress mit Russland‹ haben wollte. Kommen wir aber wieder zum Anfang. Nämlich zur Seite 1. Die einzige Seite, auf der noch alles in Ordnung ist und Mascha mit Elias im Bett liegt und aufwacht. Oh, Moment, das stimmt nicht, denn auf Seite eins wird die Idylle schon durch ein »Abgewichste Bullenschwuchtel, ich bring dich um!« eines Betrunkenen gestört.
Es gibt keine Idylle in diesem Buch. Es gibt Mascha und es gibt Menschen, die sie umkreisen, als wäre sie die Sonne in persona. Sie wühlt und räkelt und badet in Selbstmitleid, hangelt sich von Beziehung [nicht immer sexueller Art] zu Beziehung, kriegt hysterische Anfälle und Panikattacken. Immer. Und. Immer. Wieder.
Irgendwann war ich so weit, dass ich mein Buch geschüttelt habe, obwohl ich eigentlich sie hatte schütteln wollten. Versteht mich nicht falsch, es war furchtbar interessant, die Geschichte rund um Baku/Israel/Judentum/Rassismus zu lesen; die Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen, denen Mascha begegnet, doch sie als Person hat alles zerstört.

»Wonach ich mich sehnte, waren vertraute Menschen, der war der eine tot, und die anderen ertrug ich nicht mehr. Weil sie lebten.«

Sie war passiv und anstrengend. Sie hat kein Rückgrat und obwohl sie anscheinend ein schlaues Mädchen ist, kann sie ihren Grips nicht einsetzen. Ab Seite 25 widerte sie mich an und hätte ich das Buch nicht lesen müssen für ein Seminar, hätte ich gleich dort oder spätestens 100 Seiten weiter mit dem Lesen aufgehört.

Olga Grjasnowa wollte meiner Meinung nach zu viel in einem Roman. Das Buch bringt nichts mit; schenkt dem Leser nichts. War dies die Intention der Autorin? Die Passivität, die Gestörtheit einer Generation zu verdeutlichen, ohne eine Lösungsansatz zu bieten? Ja, so ist ihr dies gelungen, doch es ist kein Roman, den ich [nochmal] lesen möchte.

Charaktere: ··
Das gewisse Etwas:·
Plot: ·
Schreibstil: ····

Insgesamt: ··

Freitag, 8. Mai 2015

»«. Fun Facts Friday. #1|3


Wenn ihr meine vergangenen Posts fleißig verfolgt habt, ist euch die Ankündigung zu dieser special Serie sicherlich nicht entgangen. Aber hier noch einmal für alle neu Dazugestoßenen. In drei Episoden werde ich euch Fakten zu der Reihe »Die Unwandelbaren« präsentieren, die ihr bisher noch nicht kanntet oder die ich nur einmal irgendwo in den Tiefen des Internets erwähnt hatte. Heute gibt es die Fakten 1-5. Falls ihr bemerkt, dass ich noch keine Fragen beantwortet habe, die euch tierisch interessiert, schreibt mir einfach und ich sehe, was sich machen lässt. Los geht's!

Der Titel. Als ich mit »Pharos« begonnen habe, gab es noch nicht den allumfassenden Titel »Die Unwandelbaren«. Der kam erst viel später. Genauso wie »Pharos.« 
Band 1 hieß zunächst einmal »Valkyria«. Val-what? Ja, genau, wie Walküren. Das war sozusagen auch die Ursprungsidee zu dem ganzen Projekten. Ich fand das Wort einfach total schön und auch die germanische Mythologie hat mich sehr interessiert. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können, hier eine kurze Definition: 

Walküren sind Geisterwesen, denen zugesagt wurde, dass sie nach einer Schlacht über das Feld schwebten und tapfere, gefallene Soldaten ins Walhalla [eine Art Himmel] brachten. 

Einige können sich jetzt sicher denken, wo ich diesen Begriff bzw. diese Wesen für mich in meinem Projekt verwendet habe. Genau, ich nenne sie heute »Hydra«, denn letztendlich wollte ich eine Vermischung zwischen Germanischer und Griechischer Mythologie vermeiden und die Griechische hat mir einfach einen größeren Spielraum gelassen. So hatte ich eine Entstehungsgeschichte für meine Wesen durch Proteus und gleichzeitig Namen für die einzelnen Wesen. Denn jeder Titel ist auch eine griechische Insel. Ihr könnt's gerne googlen. ;P Übrigens, bevor Pharos Pharos hieß und nachdem ich Valkyria verworfen hatte, hieß das Projekt auch noch »Ravenous«. Der Titel ist es ja letztendlich nicht geworden, aber vielleicht nehme ich ihn für ein anderen Projekt, da er mir so gut gefällt. ^^

Seelenwanderer. Dieser Begriff müsste euch zumindest bekannt vorkommen, denn ich habe ihn ein paar Mal erwähnt, insbesondere in Teil 2. Ursprünglich gab es ja den Begriff »Pharos« nicht und deshalb musste es ja einen anderen gegeben haben. Genau. Während des gesamten Schreiben von Teil 1, habe ich Cadan & Co. als Seelenwanderer bezeichnet.
Ich fand damals den Kontrast sehr schön "Seelenwanderer" und "Gestaltwandler", aber dann kam ich auf das schöne Wörtchen "Unwandelbare" und das hatte ich so noch nie vorher gehört. 
Also hab ich mich dafür entschieden, aber ohne Seelenwanderer komplett zu verwerfen, da es ja noch immer das beschreibt, was die Pharos so tun. xD Und so kommt es hin und wieder vor (: Mir gefällt es nämlich, wenn ich ein paar Alternativen habe, bestimmte Wesen zu beschreiben, so wird es dann letztendlich beim Schreiben und später auch beim Lesen nicht so eintönig, wenn ich andauernd Pharos schreiben würde. In Teil 1 habe ich versucht, mich darauf zu beschränken, um den Leser nicht zu überfordern, in dem ich mit tausend Begriffen um mich werfe, aber nach und nach habe ich die anderen auch einfließen lassen. 

Die Symbole. Hin und wieder habe ich bereits die Frage gestellt bekommen, was denn die Symbole - insbesondere die bei Teil 2 und 3 - bedeuten mögen. Tatsächlich findet ihr nur eine Erklärung zu dem Symbol von Teil 1 in demselben Buch. Bei 2 und 3 müsste man genauer hinsehen und wissen, was für Buchstaben sie repräsentieren. Hier also die Lösung:

ψ [Das Symbol auf dem Cover von Hydra] ist das griechische Psi. Im ganz engen Sinn hat es dann also nichts mit dem Begriff Hydra zu tun - aber mit der Seele und Hydra ist ja eng mit der Seele verbunden. Seele heißt auf Griechisch Psyche - und deshalb also das Psi. (: 

φ [Das Symbol auf dem Cover von Arsida] ist das griechische Phi. Wenn ihr euch noch an die Geschichte der »Arsida« erinnern könnt, die von Dehlia erzählt wird, wird euch klar werden, warum das Phi. Die Gründer der Gruppe hießen Philippa und Phineas - beide haben also den Anfangslaut Phi. Deshalb das Symbol. (: 

Dise. Nein, ihr habt nicht falsch gelesen und ich habe mich nicht verschrieben. Ich meinte tatsächlich das Wort »Dise«. 
Dise kommt aus der Germanischen Mythologie und bezeichnet einen Schutzgeist. Ursprünglich war es geplant, diesen Teil auch mit einzuarbeiten, aber da ich mich letztlich gegen eine Vermischung entschieden hatte, musste dieser Aspekt leider auch weichen. Sonst wäre Reynas Großmutter Abigail Dushakrov ganz sicher eine Dise gewesen und hätte brav auf ihre Enkelin achtgegeben. :D 









Biographien. Bei mir heißen Charakterbögen nicht Charakterbögen, sondern tatsächlich Biographien. Meine Figuren kommen grundsätzlich alle erst einmal auf Die Liste. Was bedeutet das?
Ganz egal, ob Figuren nur ein einziges Mal erwähnt werden, so schreib ich sie auf meine Figurenliste, sodass ich weiß, welche Namen ich schon einmal erwähnt habe und vor allem welche Personen. Sonst habe ich nachher 26 John Smiths ;D 
Biographien bekommen die Figuren, die öfter als einmal vorkommen oder wenn ihre Hintergrundgeschichte für andere Charaktere oder die Handlung wichtig ist. Zusätzlich gibt es noch Listen, auf denen zum Beispiel bei den Pharos steht, was ihr Totem ist und was ihre wissenschaftlichen Begriffe sind, falls Nicholas wieder einmal den Schlaumeier heraushängen lassen muss. :P 
Ich habe die Biographien in 5 Punkte aufgeteilt:
  1. Aussehen
  2. Merkmale
  3. Biographie
  4. Diverses
  5. Gattung
In diesen Biographien schreib ich eigentlich vollständige Texte, weil es mir dann einfacher fällt, sofort ein Gefühl für den jeweiligen Charakter zu bekommen. Außerdem weiß ich dann schon, wie genau ich ihn bei seinem ersten Auftritt beschreiben kann und ich kann unter Umständen noch ein paar Adjektive raussuchen (: 

So, das waren die ersten fünf Fun Facts. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, ein bisschen mehr über das Projekt zu erfahren. Wie gesagt, bei Fragen, die noch nicht angeschnitten wurden, immer her damit. Es kann auch einfach zu meinem Schreiben an sich Fragen gestellt werden, die nicht unmittelbar etwas mit Die Unwandelbaren zu tun haben. 

LAURA.