Samstag, 25. April 2015

»«. Starters. [Rezension]

Titel: Starters
Autor: Lissa Price
Format: Taschenbuch – 14,02€
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-0-857-53135-3
Verlag: Randomhouse
Version: UK

Kurzmeinung: Sehr viele Dialoge erleichtern das Lesen, erschweren jedoch den Kontakt zu den Charakteren.

Spannend, mitreißend und tolle Ideen!

Inhaltsangabe: First, Callie lost her parents.
Then she lost her home.
And, finally, she lost her body.
But she will stop at nothing to get it back . . .

Callie and her little brother are on the run, living as squatters, fighting off unclaimed renegades who would kill for a cookie. But with the Body Bank comes a promise of much-needed cash, and with it, hope. And then despair . . .
The Bank allows teenagers to rent out their bodies to those who want to be young again. But Callie's renter intends to do more than party in her body. She intends to murder . . .

Meine Meinung:

"So who are you really, Callie, girl of mystery?" he asked.

Die sechszenjährige Callie Woodland ist ein Starter. Nach einer gefährlichen und vor allem tödlichen Sporenattacke sind all jene gestorben, die nicht geimpft worden sind. Als erstes wurden die Risikogruppen geimpft: Kinder und alte Leute. Starters und Enders. Für die restliche Menschheit zwischen 19 und ca. 70 gab es keine Hoffnung mehr und sie starben oder wurden in Quarantäne gebracht und nie wieder gesehen. Nun regieren die Enders die Welt, "unacclaimed teenagers" haben keinerlei Rechte und werden gejagt und in Institutionen eingesperrt. Aus diesem Grund hat Callie auch keine Chance ihrem kleinen Bruder ein Heim und regelmäßiges Essen zu bieten. Als sie erneut aus ihrer aktuellen Bleibe vertrieben werden und ihre letzten Habseligkeiten zurücklassen müssen, entscheidet sich Callie ihren Körper zu “vermieten”. Tyler, ihr kleiner Bruder, ist einfach zu kränklich und unterernährt, um noch lange auf der Straße zu überleben und so überlässt sie ihn der Pflege eines guten Freundes, Michael.
Als „body donor“ soll sie ihren Körper bei „Prime Destinations“ Ender zur Verfügung stellen, die für einen gewissen Zeitraum, die Kontrolle über ihn erlangen und damit wieder jung sein können. Natürlich gibt es einen Vertrag und gewisse Regeln. Am Ende von drei Vermietungen soll Callie bezahlt und unbeschädigt wieder in ihr Leben entlassen werden. Natürlich läuft nicht alles wie geplant und schnell sieht sie sich in einen Komplott größter Ausmaße hineingezogen. Sie lernt, dass nichts ist, wie es scheint und sie stärker kämpfen muss für das, was sie liebt, als je zuvor.
Der Plot war spannend aufgebaut, besonders der Anfang hat mir gefallen. Man hat es ja oft bei Büchern, die in der Zukunft spielen, dass man erst einmal ins Geschehen hineingeworfen wird, ohne überhaupt ein Wort zu verstehen. Das wurde hier von der Autorin sehr schön gelöst und als Leser ist man sofort in der Story drin. Außerdem lässt sich das Buch gut lesen, weil es aus überproportional vielen Dialogen besteht – zumindest kam es mir so vor. Wer also Schönschreiberei sucht, wird hier nicht fündig werden!
Die Charaktere waren nur zum Teil vielschichtig, was mich persönlich aber nur in geringem Maße gestört hat, dafür war – wie schon erwähnt – der Plot einfach zu gut strukturiert und die Handlung sehr spannend. Das Ende war auch wirklich gut konstruiert und lässt mich auf einen ebenso tollen und vielleicht noch einen Ticken ausgereifteren zweiten Band hoffen.


Charaktere: ····
Das gewisse Etwas:····
Plot: ····
Schreibstil: ···

Insgesamt: ····

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