Sonntag, 19. April 2015

»«. PSIRA. Alles Auf Anfang.






Es ist ein Akt. Bisher habe ich drei Bücher in den letzten 16 Monaten beendet und vier angefangen. Momentan beschäftige ich mich mit dem vierten Teil »PSIRA«, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt und es ist alles andere als einfach gewesen, den ersten Satz, das erste Kapitel zu verfassen. 
Jedes Mal wenn ich ein Buch beendet hatte, wollte ich immer noch wissen, wie es da weitergeht; wollte es schreiben, zu Papier bringen, aber ich konnte nicht. Zuerst musste die erste Generalüberholung des abgeschlossenen Bands vonstatten gehen, bevor ich mich mit der Planung des Folgebands auseinandersetzen kann. Nachdem das vollbracht ist, kann ich mich wieder ans Schreiben setzen, doch meist sind da schon mehrere Wochen (meist 2-4) vergangen, sodass ich meinen Schreibrhythmus verloren habe. Die Pause ist aber nicht nur schlecht. Dadurch kann ich meine Batterien aufladen und neue Kreativität und Inspirationen einsammeln. Wenn ich mich dann aber wieder wie jetzt an Band 4 setze, dann kommt mir mein Schreibstil stocksteif vor und jede Formulierung fühlt sich an, als würde ich ein Teil meiner Haut rausreißen und aufs Dokument klatschten. (Ja, es ist eklig und ja, es tut weh) 
Bei »ARSIDA« habe ich ungefähr vier Kapitel gebraucht, bis ich mich wieder wohl gefühlt habe, bei »PSIRA« ist es glücklicherweise schon nach Prolog und Kapitel 1 besser geworden und ich habe meinen Rhythmus gefunden. Mittlerweile bin ich schon auf Seite 50 und wieder vollkommen meinen Figuren verfallen. 
Im Forum hatten wir gestern eine Diskussion darüber, dass es jedem von uns schwer fällt, am Ball zu bleiben - insbesondere wenn es an die Überarbeitung geht. Niemandem von mir und meinen näheren Bekanntschaften fällt es leicht, sich nach der Vollendung eines Buchs mit Freude daran zu setzen und es auf Herz und Nieren zu prüfen. Ich bin aber nicht so der Typ, der sich darüber in irgendeiner Form auslässt, weil ich weiß, dass es mir nichts bringt. Niemand kann mir bei dieser Sache helfen und mir ist klar, dass ich mich auf meine vier Buchstaben setzen muss, um das zu Ende zu bringen ... Trotzdem würde ich manchmal gerne mein Laptop ins Wasser werfen. ;P 


Zu »PSIRA« wollte ich noch sagen, dass es mir gerade wirklich viel Spaß macht. Ich hatte ja schon vor ein paar Tagen eine Karte gepostet, die ja zeigen sollte, dass es Reyna nach Europa treibt. Ich habe viel zu verschiedenen Städten recherchiert, da ich das so plausibel wie möglich gestalten möchte. Und natürlich authentisch. Dieses Band liegt mir sehr am Herzen, da ich schon immer mal so eine Reise beschreiben wollte. Ich bin schon sehr gespannt, was ihr später davon halten werdet. So viel erstmal von mir und dem aktuellen Status. 
LAURA.



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