Samstag, 11. April 2015

»«. The Orphan Queen [Rezension]


Titel: The Orphan Queen
Autor: Jodi Meadows
Format: Hardcover mit Schutzumschlag – 13,10 €
Seitenanzahl: 394
ISBN: 978-0-0623-1738-4
Verlag: Katherine Tegen Books [Harper Collins]
Version: US

Inhalt: Adventure, intrigue, and romance combine in a new fantasy duology from Incarnate series author Jodi Meadows.

When Princess Wilhelmina was a child, the Indigo Kingdom invaded her homeland. Ten years later, Wil and the other noble children who escaped are ready to fight back and reclaim Wil's throne. To do so, Wil and her best friend, Melanie, infiltrate the Indigo Kingdom palace with hopes of gathering information that will help them succeed.

But Wil has a secret—one that could change everything. Although magic has been illegal for a century, she knows her ability could help her save her kingdom. But magic creates wraith, and the deadly stuff is moving closer and destroying the land. And if the vigilante Black Knife catches her using magic, she may disappear like all the others. . . .

The Orphan Queen delivers epic fantasy, perfect for fans of Graceling by Kristin Cashore, Girl of Fire and Thorns by Rae Carson, and Shadow and Bone by Leigh Bardugo.

Meine Meinung:

Der Einstieg ins Buch fiel mir zugegeben etwas schwer. Man wird sofort ins Geschehen hinein geworfen und hat kaum eine Chance, sich erst einmal zu orientieren. Ich habe so die Angewohnheit, mir den Klappentext - wenn überhaupt - nur einmal beim Kauf durchzulesen und danach nicht mehr, um mir selbst etwas die Spannung zu bewahren. Leider wurde ich dadurch von der ersten Szene etwas überrumpelt und es dauerte zwei-drei Kapitel, bis ich mich allmählich zurechtgefunden hatte. Aber dann ... 
Ja, aber dann hat das Buch seine Krallen ausgefahren und ich war total gefangen. Ich hätte einfach nicht gedacht, wie viel Gutes in diesem Buch steckt, gehofft? ja, geglaubt? nein. Und ich bin so glücklich, dass ich mich dafür entschieden habe, es zu kaufen. 
Die Protagonistin Wil ist eine starke Persönlichkeit, die schon sehr früh mit dem Gefühl von Verlust und Schmerz umgehen musste, weil sie mit ansehen musste, wie ihre Eltern König und Königin von Aecor hingerichtet wurden. Sie selbst wurde wie viele andere Kinder in ein Kinderheim gebracht, wo sie von dem Sohn des früheren Generals von Aecor befreit wurde. Gemeinsam führen sie die Gruppe Ospreys an (Kinder von Aecor) und hecken einen Plan aus, um Wil wieder auf ihren rechtmäßig zustehenden Thron zu bringen. Leider haben sie nicht mit Black Knife gerechnet, ein Einzelkämpfer, der die Straßen von Skyvale von Magienutzern säubert und ein hohes Interesse an die Ospreys hat. 
Der zweite, sehr spannende Punkt im Buch ist der Aspekt, dass es verboten ist Magie zu nutzen; nicht weil man Angst vor Magiern hätte, sondern weil man der festen Überzeugung ist, dass das Nutzen von Magie das Wraith kreiert. Etwas Dunkles, das sich immer weiter landinwärts vorarbeitet und alles auf seinem Weg verpestet. Wil fühlt sich dafür verantwortlich, auch hierfür eine Lösung zu suchen, um ihr zukünftiges Reich davor beschützen zu können. Sie begibt sich in große Gefahr und kreiert etwas noch nie Dagewesenes ... 
Vielleicht hat man es schon an meinem Ton bemerkt, aber ich bin hellauf begeistert, auch wenn ich zunächst dachte, dass das Buch nur ein Einzelband wäre und ich danach ziemlich enttäuscht war, dass es schon wieder ein Mehrbänder werden wird, bin ich jetzt ganz froh darüber, denn ich war noch nicht bereit, Wil gehen zu lassen. 


Charaktere:  ·····
Das gewisse Etwas: ·····
Plot:  ····
Schreibstil:  ·····

Insgesamt:  ·····

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