Sonntag, 8. Februar 2015

»«. Gefühlschaos.


Momentan geht es mir eigentlich ganz gut. Aber da liegt wahrscheinlich schon die Krux, oder nicht? Das kleine Wort »eigentlich«, das alles irgendwie runterzieht. Ich bin begeistert, wie krass die Verkäufe von »Pharos« und »Hydra« angestiegen sind, sodass ich pro Tag mittlerweile ca. 30 und mehr eBooks verkaufe. Keine Ahnung, wie das auf einmal geschehen konnte, aber ich will mich bestimmt nicht beschweren. Der Haken? Der Druck baut sich in meinem Inneren immer weiter auf, während ich an »Arsida« sitze und den dritten Teil so gut wie möglich aufs Papier zu bringen. Aber jetzt muss ich nicht nur mehr meine eigenen Erwartungen stillen, sondern auch denen meiner vielen Leser. Niemand hat mir vorher gesagt, dass das eine so große Freude, aber auch eine so große Belastung sein kann. Mittlerweile finde ich mich damit ein bisschen besser zurecht und halte mich eher auf der glücklichen Seite der Medaille auf. Denn es ist Glück, dass Menschen meine Bücher lesen und sie ihnen auch noch gefallen. Vor ein paar Monaten war ich noch happy, dass Pharos ein oder zwei Mal pro Tag gekauft wurde und jetzt? ... Es ist wirklich toll. :3 
Aber das ist nicht alles in meinem Leben, auch wenn das Schreiben ein großer Teil ist. Zum einen nähern sich langsam meine Zukunftsängste. Ich studiere zwar noch rund ein Jahr, aber was geschieht danach? Wo werde ich mich bewerben? Bekomme ich überhaupt einen Job, der mir dann auch noch gefällt? Ich denke, diese Fragen hat sich jeder schon einmal in meiner Situation oder einer ähnlichen gestellt. Eine befriedigende Antwort bekommt man leider eher selten. 
Und dann ist da noch eine andere, private Sache, die mir zurzeit sehr zusetzt und ich bin so unglaublich wütend. Ich weiß, dass es falsch ist und eigentlich weiß ich auch gar nicht, ob ich auf die Person wütend bin oder nur auf mich selbst oder die Welt. Jedes Mal, wenn ich den "wahren" Grund suchen möchte, werde ich einfach von meinen Gefühlen geblendet. Ich versuche, diese Emotionen in kreative Energien umzuwandeln, aber es ist schwer. Wirklich schwer ... 

Eigentlich wollte ich euch gar nicht so sehr mit meiner Gefühlsduselei nerven *lach*, sondern nur sagen, dass ich Kapitel 5 von »Arsida« beendet habe und mitten in Kapitel 6 bin, das ein paar neue Charaktere einführen wird. Ich hoffe, sie werden euch "gefallen". :D 

Einen wunderschönen Sonntag noch! Ich denke, ich werde meine überflüssigen Energien sammeln und eine Runde laufen gehen. Wut abbauen und so xD 

LAURA

Kommentare:

  1. Hallo, Laura!

    Du hast einen Blog zu den "Unwandelbaren"! Warum sehe ich das denn jetzt erst? Ich werde dir von jetzt an auf jeden Fall folgen, den ersten Teil der Reihe habe ich unglaublich gern gelesen und regelrecht verschlungen ^-^

    Dein Gefühlschaos kann ich sehr gut nachvollziehen, mir geht es auch oft so. Meine Ausbildung endet bereits im Juni und noch weiß ich nicht genau, was ich danach machen werde. Tatsächlich habe ich manchmal das Gefühl, dass es danach gar nichts gibt. Ich fühle mich, als hätte ich den drei Jahren Ausbildung rein gar nichts gelernt und bin jetzt der größte Trottel unter der Sonne.
    Okay, so schlimm ist es bei dir hoffentlich nicht ^^"
    Ich arbeite dran und ich bin mir absolut sicher, du wirst auch einen Weg finden! Man muss nur mit Zuversicht an die ganze Geschichte heran gehen, auch wenn man sich diesen Optimismus nur einredet :)

    Ganz liebe Grüße,
    Juny

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    1. Hey Juny :D

      Schön, dass du hierher gefunden hast und mir folgst! Und wie cool, dass dir Pharos so gut gefallen hat <3

      Haha, nein, nein, ich kann mich mit dem "größten Trottel unter der Sonne" sehr gut identifizieren. Manchmal fühle ich mich einfach absolut nicht vorbereitet aufs Leben nach dem Lernen. Wo machst du denn eine Ausbildung?
      Das ist lieb von dir! Ich hoffe, wir finden beide eine Lösung, der uns glücklich macht ^__^

      Danke für deinen netten Kommentar!
      Laura

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    2. Ich mache eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Es ist sehr spannend, aber manchmal auch extrem hart, aber das ist sicher bei allen Berufen in gewisser Weise so :)

      Die Lösung finden wir bestimmt! :D
      Irgendwo wird sie sein ^^

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  2. Das glaube ich dir :3 Haha, genau, nur nicht aufgeben! :D

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  3. Kenn ich, war im Januar irgendwie total im Tief. Zum Glück bin ich Meisterin im Verdrängen. Wenn du willst, fühl dich gedrückt. Wenn nicht, stell dir einen verständnissvollen Blick vor. LG Naoki

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