Mittwoch, 29. Februar 2012

»«.Uhrzeichnung.


»«.Illustriere die Gewissheit, die durch deine Adern fließt.

Während die Zeit vor seinen Augen verrinnt und er doch gleichzeitig die Finger nach den metallenen Zeigern ausstreckst, um sie zu fassen, verliert er den letzten Atem. Er will sie mit seiner Wärme umgeben, sie streicheln und zerbrechen. In einem Moment. Er verklingt. Ungehört. Wie der Baum, der sich durch die Ummantelung schält und in die Sonne wächst. Ungesehen. Niemand wird sie finden, niemand wird sie fassen. Er will sie benennen; nennt sie Zeit und doch so ungenügend in allem, was er tut. Denn sie schwindet von jetzt bis gleich. Er will sie vergleichen und fangen, in eine Bezeichnung drängen und stemmt sich gegen sie. Mit aller Macht freit sie sich und er fällt nieder. Seine Hände sind geschunden, verbrannt. Er ballt die Fäuste und presst sie gegen seine Augen. Die Zeit bleibt ungerührt. Die Uhr tickt.

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