Samstag, 25. Februar 2012

»«.Geständnisdisaster.


»«. Wahrheiten, die ich erfinde.

Unser Leben passen wir den zeitgenössischen Konventionen an; wir vergleichen uns mit den großen Idolen, erblühen in der Konsumgesellschaft und messen uns daran, was die anderen können und was ich kann. Weil es so gewollt ist. 
Ebenso wird erwartet, dass man sich beschwert - über sein Aussehen, über sein Leben. Denn wie wir alle gelernt haben, ist nichts perfekt. Übersehen wir dabei aber nicht das - was ist - geschaffen wurde, schon perfekt ist? 
Ich beschwere mich über mein Aussehen, weil ich denke, dass es erwartet wird, weil es nicht den Konventionen entspricht. Ich beschwere mich über meine Noten, weil ich annehme, dass sie nicht die besten sind und man nicht verstehen würde, wenn ich damit zufrieden bin. Ich beschwere mich über mein Leben, da es offensichtlich auch alle anderen tun, aber empfinde ich das wirklich so? Also lüge ich, um die Wahrheit zu sagen...
Ich liebe... das, was ich bin. Ich möchte nicht rastlos umherwandern, nach jemanden suchen, der besser ist als ich, der schöner und schlauer ist. Ich will nicht tauschen und dabei etwas geben, das mir gehört. Vielleicht singe ich nicht wie Whitney Houston, vielleicht kann ich nicht wie Picasso zeichnen oder Fußballspielen wie  weiß der Kuckuck wer, aber ich kann schreiben: und wenn ich es tue, ist es für mich das einzige, das zählt. Denn ich erfinde es neu, mich neu. Erschaffe (: 

[»«. kleiner Inspriationsschub von R. <3]

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